Geschichte der Lilien Austria GmbH
Die Firmenanfänge
Die Handelsmarke ”Lilien Austria” entstand in Wilhelmsburg im Jahre 1958. Den Namen hat sich die Firma im Kloster Lilienfeld geliehen. Zu dieser Zeit hat die Nachfrage nach dem Qualitätsporzellan langsam angefangen zu steigen, zusammen mit erhöhten Kundenansprüchen. Damalige ÖSPAG-Leitung (Österreichische Sanitär-, Keramik- und Porzellan-Industrie AG) mit Conrad H. Lester an der Spitze hat diese Entwicklung schnell erfasst und die Hochqualitätsporzellanproduktion für Hotel und Haushalt eingeführt. Am Ende der 60. Jahre hat die Firma die übliche Geschirrproduktion beendet und die professionelle Hotelporzellanproduktion gestärkt. Im Jahre 1967 wurde ÖSPAG zum Mitglied von Laufen.
Lilien Austria als PLG-Mitglied
Im Jahre 1997 wurde das Lilien-Porzellan in die neu entstandene Porzellan-Langenthal-Gruppe integriert. Die Porzellanproduktion wurde nach Karlsbad in Tschechien umgezogen, die hiesige Hotelporzellan-Fabrik wurde auch zum Bestandteil der Langenthal-Gruppe. Lilien Austria sollte sich nun ausschließlich mit Verkauf und Marketing beschäftigen. Aus diesem Grunde wurde eine neue Vertriebsstelle in Wien errichtet. Nach 4-jähriger Existenz ging jedoch die PLG zu Grunde und die Gesellschaften haben die Insolvenz erklärt.
Die neue Entwicklung im 21. Jahrhundert
Im Jahre 2002 hat die tschechische Firma Polyflex den Karlsbader Betrieb gekauft. Die Fabrik hat ihren historischen Namen G. Benedikt übernommen. Der Absatz auf dem österreichischen Markt wurde bis Ende März 2003 aus Tschechien abgewickelt. Dann hat sich die Firma G. Benedikt entschieden, die Verkaufsaktivitäten wieder nach Österreich, in die Partnergesellschaft Lilien Austria Gmbh mit einer Zentralstelle in Salzburg zu verlagern.


